Phishing-Warnungen

Aktuelle Warnhinweise und Infos über typische Phishing-Tricks

Schützen Sie Ihr Konto und Ihre Kreditkarte vor dem Zugriff durch Betrüger. Lesen Sie unsere aktuellen Phishing-Warnungen und informieren Sie sich über typische Betrugsmaschen bzw. Phishing-Tricks. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Raiffeisenbank Westeifel eG, sobald Sie einen Betrug durch Phishing vermuten. Sperren Sie außerdem Ihren Zugang zum Online-Banking bzw. Ihre Kreditkarte.

Aktuelle Phishing-Warnungen

Die aktuellen Warnhinweise im Überblick

Meldungen 2022
Datum Thema
23.04.2022

> Phishing-Warnung Russland-Sanktionen: Betrüger nutzen den Ukrainekrieg als Vorwand, um an Kundendaten zu kommen

Betrüger versenden Nachrichten, in denen sie Bankkunden zum Beispiel dazu auffordern, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern anzugeben. Auch unseriöse Spendenaufrufe sind im Umlauf.

20.04.2022

> Betrüger nutzen in Phishing-Nachrichten verschiedene Vorwände und Methoden, um an persönliche Daten zu gelangen

Bei "Social-Engineering-Methoden" versuchen Betrüger, in Phishing-Nachrichten unter verschiedensten Vorwänden an persönliche Daten zu gelangen. Mit den Vorwänden sprechen sie die Empfänger auf zwischenmenschlicher, persönlicher Ebene an und versuchen so, ihr Vertrauen zu gewinnen.

29.03.2022

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Sie behaupten, dass die Angerufenen telefonisch TAN-Freigaben erteilen müssten.

26.03.2022

> In betrügerischer Absicht versandte WhatsApp-Nachrichten, in denen dazu aufgefordert wird, für angebliche Verwandte Überweisungen durchzuführen

Wir warnen vor WhatsApp-Nachrichten, in denen sich Versender beispielsweise als Kinder oder Enkel ausgeben und Bankkunden zur Durchführung von dringenden Überweisungen auffordern.

18.03.2022

> In betrügerischer Absicht versandte Briefe, in denen dazu aufgefordert wird, das TAN-Verfahren umzustellen

Wir warnen vor Briefen, in denen die Versender dazu auffordern, den per Post erhaltenen Aktivierungscode auf einer Phishing-Seite eingeben. So versuchen die Betrüger, ihr eigenes Mobilgerät für VR SecureGo plus freizuschalten.

10.03.2022

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, in denen zur Bestätigung der Aktivierung von VR SecureGo plus aufgefordert wird

Wir warnen im Zusammenhang mit der Umstellung auf VR SecureGo plus vor SMS, in denen die Versender dazu auffordern, den per Post erhaltenen Code für die Geräteaktivierung auf einer Phishing-Seite einzugeben. So versuchen die Betrüger, ihr eigenes Mobilgerät für VR SecureGo plus freizuschalten.

08.03.2022

> Phishing-Warnung Russland-Sanktionen: Betrüger nutzen momentane Russland-Sanktionen aus, um an Kundendaten zu kommen

Betrüger versenden E-Mails, in denen sie Bankkunden zum Beispiel dazu auffordern, Zugangsdaten an Finanzdienstleister zu geben, damit Russland-Sanktionen eingehalten werden könnten. Auch unseriöse Spendenaufrufe sind im Umlauf.

02.02.2022

> Phishing-Warnung Neues Online-Banking: Betrüger verschicken E-Mails mit Links zu gefälschten Seiten, um Kundendaten abzugreifen

Die Inhalte der Seiten wurden von originalen Bankseiten kopiert, daher ist die Fälschung auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

01.02.2022

> Mutmaßliche Entwendung von Bankdaten: Betrüger kündigt in einem Internetforum an, vier Millionen Datensätze verkaufen zu wollen

Zu der Ankündigung des Nutzers eines Internetforums sind noch keine weiteren Details bekannt. Die Rechenzentrale Ihrer Raiffeisenbank Westeifel eG wird den Sachverhalt weiterverfolgen. Ändern Sie regelmäßig Ihre Passwörter, um Phishing und Betrug vorzubeugen.

Meldungen 2021
Datum Thema
08.12.2021

> In betrügerischer Absicht versandte Briefe mit der Aufforderung, sich für eine neue App zu registrieren

Wir warnen vor Briefen, in denen Betrüger dazu aufrufen, einen QR-Code zu scannen und sich mittels Eingabe eines Zugangscodes für eine neue App zu registrieren. Das Ziel der Täter ist, zu bereits gestohlenen Online-Banking-Zugangsdaten eine TAN-Freigabe zu erhalten.

07.12.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, die einen QR-Code enthalten, der angeblich die Zustimmung zu neuen AGB oder zu einem neuen Verfahren ermöglichen soll

Wir warnen vor E-Mails, die angeblich bezwecken, eine Nutzerzustimmung zu neuen AGB oder zu einem neuen Verfahren einzuholen. Hierfür stellen die Versender einen QR-Code bereit und fordern die Nutzer dazu auf, diesen zu scannen. Dadurch landen sie auf einer Phishing-Seite, auf der sie ihre Online-Banking-Zugangsdaten eingeben sollen. Ziel der Betrüger ist es, auf diese Weise an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen.

24.09.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, in denen dazu aufgefordert wird, VR SecureGo plus zu bestätigen

Wir warnen im Zusammenhang mit VR SecureGo plus vor E-Mails, in denen die Versender dazu auffordern, die per SMS versandte TAN zum Anzeigen eines Aktivierungscodes für die Geräteaktivierung zu bestätigen. So versuchen die Betrüger, ihr eigenes Mobilgerät für VR SecureGo plus freizuschalten.

21.09.2021 > Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus
Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Sie behaupten, die Kunden bei einer vermeintlichen Umstellung des Online-Bankings unterstützen zu wollen.
18.09.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, die einen QR-Code enthalten, der angeblich die Zustimmung zu neuen AGB ermöglichen soll

Wir warnen vor E-Mails, die angeblich bezwecken, eine Nutzerzustimmung zu neuen AGB einzuholen. Hierfür stellen die Versender einen QR-Code bereit, den die Nutzer scannen sollen. Dadurch landen sie auf einer Phishing-Seite, auf der sie ihre Online-Banking-Zugangsdaten eingeben sollen. Ziel der Betrüger ist es, auf diese Weise an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen oder schädliche Software auf Ihrem Computer, Smartphone oder Tablet zu installieren.

18.09.2021

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Sie behaupten, dass die Angerufenen sich im Online-Banking anmelden müssten, um eine verdächtige Überweisung zu überprüfen.

23.07.2021

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Sie behaupten unter verschiedenen Vorwänden, dass die Angerufenen eine Testüberweisung durchführen müssten.

18.06.2021

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich dieses Mal als Bankmitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Sie behaupten, dass die Angerufenen eine Testüberweisung durchführen müssten, um eine verdächtige Corona-bedingte Umstellung zu überprüfen.

30.03.2021

> Betrugsversuche durch gefälschte Paket-Benachrichtigungen

Wir warnen vor Phishing-Versuchen, bei denen Betrüger gefälschte Paket-Benachrichtigungen mit App-Links verschicken. Installiert der Kunde die vermeintliche App des Versanddienstleisters, können die Täter Passwörter und Kreditkarteninformationen erbeuten.

13.02.2021

> Betrügerische Meldungen bei der Anmeldung im Online-Banking, in denen auf angebliche Sicherheitslücken hingewiesen und zu einer vermeintlichen Demo-Überweisung aufgefordert wird

Wir warnen vor Phishing-Meldungen, die bei der Anmeldung im Online-Banking auftreten. In diesen Meldungen wird auf angebliche Sicherheitslücken hingewiesen und dazu aufgefordert, einen neuen Verschlüsselungsalgorithmus zu testen. Dazu sollen die Empfänger einen in der Meldung enthaltenen Link nutzen, um und eine angebliche Demo-Überweisung durchzuführen.

12.02.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, in denen dazu aufgefordert wird, das Konto mithilfe eines Links zu entsperren

Wir warnen vor Phishing-Mails, in denen die Versender behaupten, dass das Konto aufgrund unbefugter Überweisungen gesperrt worden sei. Die Kunden müssten ihr Konto nun mithilfe eines in der E-Mail enthaltenen Links entsperren. So versuchen die Betrüger, an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen oder Schad-Software auf Computern, Smartphones und Tablets zu installieren.

10.02.2021

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich dieses Mal als Bank-Mitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, die momentan in einer bereits bekannten Variante auftreten: Betrüger rufen bei Kunden an und geben sich als Mitarbeiter der Bank aus. Sie behaupten, dass die Angerufenen sich im Online-Banking anmelden müssten, um eine verdächtige Buchung zu überprüfen.

10.02.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, in denen dazu aufgefordert wird, Kundendaten zu aktualisieren

Wir warnen vor Phishing-Mails, in denen die Versender behaupten, dass das Konto aufgrund einer nicht korrekt hinterlegten Mobilfunknummer gesperrt worden sei. Die Kunden müssten ihre Daten nun mithilfe eines in der E-Mail enthaltenen Links aktualisieren. So versuchen die Betrüger, an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen oder Schad-Software auf Computern, Smartphones und Tablets zu installieren.

20.01.2021

> Erneute Betrugsversuche per Telefonanruf: Betrüger geben sich dieses Mal als Bank-Mitarbeiter aus

Wir warnen erneut vor Phishing-Versuchen per Telefonanruf, die momentan in einer bereits bekannten Variante auftreten: Betrüger rufen bei Kunden an und geben sich als Mitarbeiter der Bank aus. Sie behaupten, dass die Angerufenen sich wegen angeblicher Buchungen im Online-Banking anmelden und eine TAN erzeugen müssten.

16.01.2021

> In betrügerischer Absicht versandte E-Mails, in denen dazu aufgefordert wird, Zugangsdaten zu aktualisieren

Wir warnen vor angeblich im Namen eines Hilfecenters versandten Phishing-Mails. Darin behaupten die Versender, dass das Konto aufgrund veralteter Zugangsdaten gesperrt worden sei. Die Kunden müssten diese nun mithilfe eines in der E-Mail enthaltenen Links aktualisieren. So versuchen die Betrüger, an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen oder Schad-Software auf Computern, Smartphones und Tablets zu installieren.

14.01.2021

> Betrüger informieren per E-Mail über eine angebliche Sperrung des Online-Banking-Zugangs wegen unvollständiger Kontaktdaten

Wir warnen vor angeblich im Namen des Kundensupports versandten Phishing-Mails. Darin behaupten die Versender, dass das Konto aufgrund unvollständiger Kontaktdaten gesperrt worden sei. Nun müssten die Kunden ihre Kontodaten mithilfe eines in der E-Mail enthaltenen Links aktualisieren. So versuchen die Betrüger, an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen oder Schad-Software auf Computern, Smartphones und Tablets zu installieren.

09.01.2021

> Erneut in betrügerischer Absicht versandte E-Mails, deren Verfasser zur Aktualisierung von Kundendaten auffordern

Wir warnen erneut vor Phishing-Mails, deren Absender angeblich im Namen eines VR-Online-Teams zur Verifizierung des Kundenkontos auffordern. Zur Aktualisierung ihrer persönlichen Daten sollen die Kunden einen in der E-Mail enthaltenen Link nutzen. Damit versuchen die Betrüger, an Zugangsdaten und personenbezogene Informationen zu gelangen bzw. schädliche Software auf Computern, Smartphones oder Tablets zu installieren.


Typische Phishing-Tricks

Phishing-Masche – Falscher Polizeibeamter

Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus und bringen Senioren dazu, Bargeld und andere Wertgegenstände auszuhändigen. Dabei nehmen sie telefonisch Kontakt zu ihren Opfern auf. Mittels Telefonnummermanipulation lassen die Betrüger dann die Rufnummer 110 oder die örtliche Polizeidienststellennummer auf dem Bildschirm angerufener Telefone erscheinen.

Angebliche Gefahr soll zur Aushändigung der Wertsachen bewegen

Die Betrüger verwickeln ältere Menschen in ein Gespräch und erfinden Geschichten, die diese dazu bringen sollen, ihre Wertsachen zu übergeben. Ein Beispiel: Es wurde ein Einbrecher geschnappt, der eine Adressenliste mit sich führte, auf der auch der Name der angerufenen Person stand. Aus Sicherheitsgründen solle diese nun ihre Wertgegenstände einem angeblichen Kollegen aushändigen.

Die Angerufenen werden zum Teil auch aufgefordert, zu ihrer Bank zu gehen, um sämtliche Ersparnisse abzuheben. Dabei behaupten die Betrüger, dass sogar Bankmitarbeiter in die kriminellen Machenschaften verwickelt seien, weshalb die Senioren ihnen gegenüber nichts verraten dürften, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Betrüger ein

Empfänger solcher Telefonanrufe sollten nicht auf die Forderungen eingehen und keinesfalls Bargeld und andere Wertgegenstände an Fremde aushändigen. Sollten Sie auf eine solche Forderung eingegangen sein, empfehlen wir Ihnen, den Schaden bei der Polizei anzuzeigen und Kontakt mit Ihrer Raiffeisenbank Westeifel eG aufzunehmen.

Phishing-Masche – Enkeltrick

Betrüger geben sich als Verwandte aus

Betrüger nehmen telefonisch Kontakt mit Senioren auf und geben vor, Enkel, Neffe oder Nichte des Opfers zu sein. Durch eine manipulative Gesprächsführung kreieren sie so ein Vertrauensverhältnis. Schließlich täuschen die Täter eine Notlage vor und bitten ihre Opfer um hohe Geldsummen. In der Annahme, dem Enkel oder der Nichte zu helfen, gehen die Senioren zur Bank, um das benötigte Bargeld abzuheben. Anschließend übergeben sie das Geld einem Boten, der angeblich von den vermeintlichen Verwandten beauftragt wurde.

So gehen die Betrüger vor

Üblicherweise lassen die Betrüger bei Telefonanruf ihren Namen erraten (beispielweise "Hallo Oma, weißt du wer dran ist?"). So bauen sie sofort Vertrauen auf. Im folgenden Gespräch wird von einer Notsituation beziehungsweise einem finanziellen Engpass berichtet und dabei eine Geldforderung gestellt. In der Regel rufen die Betrüger über den Tag verteilt auch mehrmals an.

So reagieren Sie richtig

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
  • Raten Sie nicht, wer anruft. Fordern Sie stattdessen den Anrufer auf, selbst seinen Namen zu nennen.
  • Geben Sie keine Informationen zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Bitte/Forderung zu überdenken.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit entsprechenden Forderungen mit Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
    Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie unsicher sind, Sie Zweifel an der Echtheit des Anrufes haben oder Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.
Phishing-Mails - PSD2

Betrüger geben sich als vermeintliche Drittanbieter im Rahmen der PSD2 aus. Sie fordern die Kunden beispielsweise dazu auf, Daten in ihrem System zu ergänzen bzw. abzugleichen. Auf diese Weise versuchen die Betrüger, an personenbezogene Informationen sowie Zugangsdaten zu kommen.

Mit der am 14. September 2019 wirksam gewordenen sogenannten "Zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)" wird unter anderem Drittanbietern die Möglichkeit gegeben, Ihnen neue Services anzubieten. Eine Ergänzung bzw. ein Abgleich von Daten ist in diesem Zusammenhang keinesfalls notwendig.

Phishing-Mails - Täuschung "Kontodaten prüfen"

Phishing-Mails werden versendet, um auf betrügerische Weise an personenbezogene Daten von Kunden zu gelangen. Die gefälschten E-Mails haben im Betreff einen Vorwand, mit dem sie den Kunden dazu bewegen, die Mail auf jeden Fall zu öffnen. So gab es während der SEPA-Umstellung beispielsweise viele E-Mails mit Betreffs wie "Ihr SEPA-Mandat" oder "SEPA-Umstellung". In den E-Mails werden die Empfänger zum Beispiel dazu aufgefordert, Ihre Kontodaten zu prüfen oder zu bestätigen. In vielen Fällen enthalten die E-Mails Links, die für die Eingabe oder Kontrolle der Kontodaten angeklickt werden sollen. Diese Links führen dann zum Beispiel auf gefälschte Internetseiten. Dort wird dann ein Angriffsversuch gestartet, um den Rechner des Mail-Empfängers mit Viren und Trojanern zu infizieren. Oder die Infektion des Rechners erfolgt über Dateien, die der Phishing-E-Mail angehängt sind.

Testüberweisung - Täuschung "neue Sicherheitseinstellungen"

Testüberweisung – Täuschung "neue Sicherheitseinstellungen"

Bei diesem technisch sehr ausgefeilten Szenario fälschen die Betrüger eine Internetseite, sodass sie wie die Online-Banking-Plattform einer Bank aussieht. Sie erscheint, wenn ein Kunde zum Beispiel das Online-Banking dieser Bank aus einer Phishing-Mail heraus aufruft. Die Phishing-Mail enthält scheinbar einen Hinweis seiner Bank, dass eine Systemüberprüfung ansteht, die nur ein paar Sekunden in Anspruch nimmt. Anschließend leitet ein Trojaner automatisch in den Dialog zur "Überweisung zum Test" weiter.

Ansicht einer Phishing-Nachricht, Vorwand: Sicherheitsüberprüfung

Der Trojaner blendet nun auf dem Computer des Kunden eine Test-Überweisung ein. Er wird aufgefordert, eine bereits ausgefüllte Überweisung zu Test- bzw. Sicherheitszwecken mit einer korrekten TAN anzuweisen. Gibt der Kunde die TAN ein in dem Glauben, es würde sich um eine simulierte Überweisung zu Testzwecken handeln, führt der Trojaner eine normale Überweisung aus.

Rücküberweisung - Täuschung "fehlerhafter Geldeingang"

Der Kunde erhält im Online-Banking einen Hinweis auf eine falsch gebuchte Überweisung. Es wird mit der Sperrung des Kontos gedroht. Um die Sperrung zu verhindern, soll der Kunde das vermeintlich eingegangene Geld zurücküberweisen. Derlei Hinweise sind gefälscht, um Kunden zu einer Überweisung zugunsten der Betrüger zu verleiten. In der manipulierten Umsatzanzeige steht der angebliche Geldeingang. Zur Vereinfachung der Rücküberweisung ist in der manipulierten Umsatzanzeige ein gefälschter Retouren-Link programmiert. Durch Klicken des Retouren-Links wird automatisch ein vorbereitetes Überweisungsformular aufgerufen. Schöpft der Kunde keinen Verdacht, gibt er im guten Glauben eine TAN ein und versendet den Auftrag.

Ansicht gefälschte Umsatzanzeige
Freigabe einer Kreditkartenzahlung

Der Kunde erhält eine TAN zur Freigabe einer Zahlung mittels Mastercard® Identity Check™ oder Visa Secure. Empfänger und Betrag passen jedoch nicht zur beabsichtigten Zahlung oder der Kunde hat überhaupt keine Bezahlung mit Kreditkarte eingeleitet. In diesem Fall kann es sein, dass entweder die Eingaben bei einer beabsichtigten Zahlung mit Kreditkarte abgegriffen und für eine andere Bezahlung umgeleitet wurden. Oder die Kreditkarten-Daten des Kunden wurden kompromittiert und Betrüger versuchen gerade, diese einzusetzen.

Freigabe Kreditkartenzahlung

Vertrauen Sie immer den Daten in der SMS, auch wenn die Bildschirmanzeige Ihres PCs ggf. andere Daten anzeigt. Überprüfen Sie vor Eingabe der TAN immer Empfänger und Betrag und sperren Sie Ihre Kreditkarte bei Abweichungen oder nicht von Ihnen veranlassten Transaktionen sofort unter + 49 721 1209 66001.

Abwehr der Phishing-Attacke

Ihre Raiffeisenbank Westeifel eG versendet grundsätzlich keine E-Mails, in denen Kunden dazu aufgefordert werden, ihre Kontodaten einzugeben. Ihre Raiffeisenbank Westeifel eG wird auch niemals zu Test- oder Sicherheitszwecken Anfragen an Sie stellen. Derartige E-Mails, Anfragen und Transaktionen sind Betrugsversuche. Der beste Schutz vor Angriffen ist deshalb, derartige E-Mails ungeöffnet zu löschen. Grundsätzlich sollten Sie niemals einen in der E-Mail enthaltenen Link anklicken oder beigefügte Dateianhänge öffnen. Seien Sie zudem stets aufmerksam und wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Raiffeisenbank Westeifel eG. Wenn Sie vermuten, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein, sollten Sie Ihren Online-Zugang umgehend sperren lassen und Kontakt mit Ihrer Raiffeisenbank Westeifel eG aufnehmen.