25.08.2021 Raiba-News Preisverleihung Sterne des Sports 2021

Preisverleihung -- Sterne des Sports 2021

„Großer Stern des Sports“ 2021 in Bronze für die DJK Eintracht DIST

Die Genossenschaftsbanken würdigen das soziale Engagement der regionalen Vereine.

Kaschenbach. Herr Peter Michaeli, Sportkreisvorsitzender des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Vertreter des Sportbund Rheinland e.V. und Andreas Theis als Vertreter der Genossenschaftsbanken, sowie Rudolf Rinnen als Vertreter des Eifelkreises haben den „Großen Stern des Sports“ in Bronze an die Vereinsvertreter des SV Eintracht DIST e.V. überreicht.

 

Die Auszeichnung ist mit 1.500,00 Euro dotiert und sie ist zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb um die „Sterne des Sports“. Die Eintracht hat sich damit auch für die zweite Stufe des Wettbewerbes „Sterne des Sports“ in Silber auf Landesebene qualifiziert.

 

Alle Vereine wurden für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

 

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen hat sich die Jury entschieden, der DJK Eintracht DIST für ihr Konzept „Pandemie  - ich kann ne´mieh!“ in diesem Jahr den Bronzenen Stern auf regionaler Ebene zu verleihen.

Der Verein ist seit Jahren Stammgast bei den Sternen des Sports und konnte schon einige Preis abräumen. Mit ihrem aktuellen Projekt stemmte sich auch die DJK gegen das Nichtstun und überzeugte die Jury mit vielen kleinen oder auch großen Projekten, die sich durch das ganze Jahr zogen. Der „Weihnachtswichtel on Tour“, der den Mitgliedern kleine Geschenke nach Hause brachte, „Mit Abstand in die Anstalt“ als Karnevalsevent, bei dem die Mitglieder in eine Galerie Karnevalsbilder oder Büttenreden einstellen konnten. In den Sommermonaten wurden dann Aktionen im Freien organisiert und vor allem den Kindern zur Verfügung gestellt. Alle Aktionen und Maßnahmen wurden in der kostenlosen Broschüre „DIST-Cov-2020“ beschrieben neben den sozialen Medien kommuniziert. Die kontinuierliche Arbeit des aktiven Vereins ließ der Jury keine andere Wahl, als mit dem ersten Platz und dem „Stern des Sports“ in Bronze auszuzeichnen.

Die Plätze zwei und drei belegten der FSV Eschfeld und der SV Eifelland Orenhofen.

 Der FSV Eschfeld macht mit seinen außergewöhnlichen Ideen immer wieder Schlagzeilen in der Region und vor allem in den sozialen Netzwerken. Mit ihrem Projekt „Support your Locals – Gemeinsam gegen Corona“ suchte der Verein eine Alternative zu den Treffen beim Sport oder Veranstaltungen in der Gemeinschaft. Die „digitale Weihnachtsfeier“ war ebenfalls ein Highlight im vergangenen Jahr. Die Kreativität und der gute Kontakt zu den benachbarten Vereinen und der Ortsgemeinschaft waren nicht zuletzt ausschlaggebend für die Bewertung durch die Jury.

Das Projekt „SEO-Waldwichtelweg“ des SV Eifelland Orenhofen als drittplatzierter verbindet eindrucksvoll Bewegung und Naturerlebnisse für Groß und Klein. Um in der Pandemie weiterhin in kleinen Gruppen Sport zu treiben, installierte der Verein im Orenhofener Wald einen Wichtelweg, der die Sportler an einzelnen Stationen zu Übungen animiert, aber auch Informationen zur Waldflora und -fauna vermittelt. Mit dem Projekt fördert der Verein nachhaltig die Bewegung von Mitgliedern und auch Besuchern, die nicht im Verein sind.  Der Verein zeigt ganz klar, dass durch innovative Angebote und Möglichkeiten mit einer funktionierenden Führungsmannschaft hervorragende Perspektiven in schweren Zeiten und für die Zukunft erwarten lässt.

Auch sie erhielten von den teilnehmenden Banken, der Raiffeisenbank Irrel, der Raiffeisenbank Westeifel und der Volksbank Eifel, ein Preisgeld von 1.000,00 und 500,00 Euro und qualifizieren sich für die Ausscheidung auf Landesebene.

 “Unsere Sportvereine, und vor allem die Menschen hinter den Kulissen haben nach dem Rückgang der Coronazahlen und der Wiederaufnahme des Sportbetriebes in diesem und vergangenen Jahr wieder aufopferungsvoll und pflichtbewusst ihre ehrenamtliche Arbeit wahrgenommen den Menschen in der Region wieder Sport und Abwechslung zu bieten. Dafür möchte ich hier im Namen aller „Danke“ sagen.“, so Andreas Theis in seiner Laudatio.

Insgesamt hatten sich 8 Vereine aus der Region beworben. Eine prominent besetzte Jury hat sich die Arbeit nicht leicht gemacht und die Auswahl unter größter Sorgfalt getroffen.

 

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken und Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits seit 2004 vergeben. Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold ist.

 

Die Veranstaltung wird von höchster politischer Ebene begleitet: In den vergangenen Jahren haben die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident die Bundessieger im jährlichen Wechsel persönlich ausgezeichnet.

 

Weitere Informationen im Internet unter www.sterne-des-sports.de.

02.07.2021 Raiba-News ---Margret Hockert---40 Jahre in der Raiffeisenfamilie

Herzlichen Glückwunsch!

Klaus Peters und Margret Hockertz

Wir gratulieren unserer Kollegin Margret Hockertz zum 40. Dienstjubiläum

Sie ist seit 1981 Mitarbeiterin der heutigen Raiba Westeifel.

Am 01. Juli 1981 startete sie in der damaligen Geschäftstelle in Bleialf, nach Erziehungszeiten führte ihr Weg sie über Arzfeld, Pronsfeld und Schönecken wieder zurück in ihre Heimat nach Bleialf.

Wir gratulieren ihr ganz herzlichen besonders im Namen aller Kolleginnen und Kollegen.

"Alles Gute liebe Margret und dass Du und deine legendären Plätzchen uns noch lange erhalten bleiben."

30.06.2021 Raiba-News Unsere Bank wurde wieder als „Beste FördermittelBank“ ausgezeichnet.

Raiffeisenbank Westeifel eG erneut beste Fördermittelbank

Bild: (v.l.) Doris Berscheid, Bereichsleiterin Firmenkunden, Klaus Peters, Vorstandmitglied, Detlef Schüler, Bankenbetreuer DZ Bank, Manfred Heinisch Vorstandsmitglied

Unsere Bank wurde wieder als „Beste FördermittelBank“ in ihrer Bilanzsummenklasse von der DZ-Bank mit einem Preis belohnt.

Arzfeld– Wie auch im Vorjahr konnte die Raiffeisenbank Westeifel eG vor einigen Tagen von Herr Detlef Schüler, Bankenbetreuer der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank (DZ BANK) die Auszeichnung „Beste VR-Fördermittelbank“ entgegennehmen. Die DZ BANK vergibt den Preis in jedem Jahr an die Banken, die führend bei der Vermittlung von zinsgünstigen öffentlichen Fördermitteln für ihre Kunden sind. Bei dem Wettbewerb konnte sich die Raiffeisenbank Westeifel eG  für das Jahr 2020 in der Bilanzsummenklasse 250 - 500 Mio. Euro durchsetzen und gehört damit zu den erfolgreichsten Genossenschaftsbanken in der Region. 

„Die genossenschaftliche Beratung unter Einbeziehung von Fördermitteln ist seit Jahren ein Qualitätsmerkmal unserer Bank. Unsere Kunden spiegeln uns dies auch in den Gesprächen wider und zahlen uns diese Tatsache mit ihrem Vertrauen zurück.“, erklärt Manfred Heinisch, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank.

Dabei kann das Kreditinstitut aus einer Vielzahl von möglichen Programmen des Bundes und der Länder die richtigen Fördermittel auswählen. Deren Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig: Programme für den privaten Wohnungsbau, Existenzgründungen, Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Unternehmen, energetische Sanierung von Wohnobjekten stehen zur Verfügung.
Aber auch Investitionen von gewerblichen Unternehmen oder landwirtschaftlichen Betrieben, Umweltschutzmaßnahmen oder Digitalisierungsprojekte können gefördert werden.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, denn hierdurch wird einmal mehr unsere besondere Beziehung zu unseren Kunden auch extern dokumentiert und anerkannt“, sagt auch Doris Berscheid, Bereichsleiterin Firmenkundengeschäft.

18.06.21 Raiba-News - Pressebericht Generalversammlung 2021

Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstand der RB Westeifel eG

Die Bank als Krisenmanager und Partner des Mittelstandes und der Vereine in der Region

Raiffeisenbank Westeifel eG stellt den Jahresbericht des Coronajahres 2020 vor und sieht sich für die Zukunft gewappnet.

Wie bereits im Dezember vergangenen Jahres stellt die Raiffeisenbank Westeifel eG ihren Bericht des abgelaufenen Geschäftsjahres den angemeldeten Mitgliedern in einer Online-Veranstaltung vor. Dabei blicken die Vorstandsmitglieder Klaus Peters und Manfred Heinisch, der seit 1. Mai 2021 in den Vorstand der Bank berufen wurde, auf eine durchweg positive Geschäftsentwicklung zurück. Vor dem Bericht des Vorstandes stellte sich das neue Vorstandsmitglied den teilnehmenden Mitgliedern vor.

 

„Das genossenschaftliche Geschäftsmodell ist nach wie vor Erfolgsgarant für die erreichten Zuwachsraten in den wichtigsten Bilanzpositionen“, beginnt Klaus Peters mit seinen Ausführungen. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 40 Mio. Euro auf 499 Mio. Euro, was auf ein starkes Wachstum der Kundeneinlagen von rund 8,8% zurückzuführen ist. Auch das Kreditwachstum liegt mit 27,8 Mio. Euro oder 7,6% über dem Bundesdurchschnitt. „Nach wie vor erfreut sich der private Wohnungsbau einer großen Nachfrage. Der Wunsch nach Eigentum und das niedrige Zinsniveau begünstigen manches Investitionsvorhaben vieler Häuslebauer“, erklärt Peters. Neben den privaten Kreditnachfragen stieg auch das Kreditvolumen im gewerblichen Bereich. So wurden Sonderkredite in Höhe von 5,9 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Pandemie beantragt. Daneben wurden 110 Anträge auf Stundungen und Tilgungsaussetzungen bearbeitet, um den Unternehmen und Privatpersonen in dieser schwierigen Zeit zu helfen und die finanziellen Belastungen den veränderten Verhältnissen anzupassen.

 

„Auch in Coronazeiten war es unser Anspruch als Problemlöser und Mittelstandsmotor in der Region überzeugen zu können.“, so Peters.

 

Resultierend aus diesen erfreulichen Entwicklungen, einem deutlich gestiegenem Provisionsgeschäft und einem verbesserten Bewertungsergebnis ergibt sich ein Jahresüberschuss von über einer Million Euro. Die Versammlung beschloss für die knapp 11.000 Mitglieder der Bank eine Dividendenzahlung in Höhe von 2,0%.

 

In einem Ausblick auf das laufende Jahr und in die Zukunft sieht Manfred Heinisch die Bank auf einem guten Weg. „Priorität hat für uns, dass wir dem regionalen Mittelstand, der Landwirtschaft und ebenso unseren Privatkunden als verlässlicher Partner zur Seite stehen. Das wir dafür in diesen herausfordernden Zeiten gut aufgestellt sind, stimmt uns optimistisch.“. „Für uns stehen unsere Kunden im Mittelpunkt, die wir begeistern wollen“, erklärt das neue Vorstandsmitglied.

 

Werner Aßmann, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH konnte in seinem Bericht stolz auf den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte hinweisen. Mit einem Gesamtumsatz von 49 Mio. Euro lag dieser 4,5% über dem Vorjahr. Dieses Wachstum ist nicht zuletzt durch die überproportionale Steigerung im Bereich Baustoffe entstanden. „Vor allem im ersten Lockdown nutzten die Menschen die Zeit, ihr Zuhause zu verschönern“, sagt Aßmann. Auch hat das Unternehmen im Jahr 2020 über eine dreiviertel Mio. Euro investiert. In Weinsheim wurden 2.500 qm neue Lagerfläche geschaffen, ein neuer Kran- und ein neuer Tankwagen beliefern nun die Kunden der Region. Der Jahresüberschuss des Unternehmens lag mit 458.000 Euro leicht über Vorjahresniveau.

 

Turnusgemäß schieden die Aufsichtsratsmitglieder Andreas Hermes, Uwe Hau und Thomas Meyer aus dem Aufsichtsrat aus. Die Herren Hermes und Hau wurden von der Versammlung für weitere drei Jahre wieder ins Amt gewählt. Für den nicht wiedergewählten Thomas Meyer wurde die 42jährige Sabine Kockelmann aus Lichtenborn neu in den Aufsichtsrat gewählt.

 

Das Vorstandsmitglied Manfred Heinisch stellte in einem weiteren Tagesordnungspunkt die Satzungsänderung zur Durchführung einer digitalen Generalversammlung vor, die von der Versammlung ebenfalls mit der benötigten Dreiviertelmehrheit verabschiedet wurde.

 

Am Ende der Veranstaltung überreichten die Vorstände Peters und Heinisch sechs Eifelvereinsortsgruppen jeweils 2.000 Euro für die nachhaltige Landschaftspflege in der Westeifel und der Palliativstation des Krankenhauses Prüm 12.000 Euro für ihre wichtige Arbeit am Patienten.

 

 „Gerne stellen wir uns in den Dienst der guten Sache und sind Förderer in der Region, wenn es darum geht, in besonderen Situationen zu helfen und zu unterstützen.“, so Peters bei der Spendenübergabe.

Video zur Spendenübergabe mit Verbandsbürgermeister Herrn Aloysius Söhngen

03.05.21 Raiba-News - Neuer Marktvorstand - Manfred Heinisch

Manfred Heinisch und Klaus Peters

Manfred Heinisch wird unser neuer Marktvorstand

Innerhalb einer Woche ist die durch den Weggang von Mark Kaffenberger entstandene Vorstandsvakanz bei der Raiffeisenbank Westeifel eG gelöst. 

 

In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung berief der Aufsichtsrat der Bank den 40-jährigen Dipl. Bankbetriebswirt ADG (BC) Manfred Heinisch zum 1. Mai 2021 in den Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel eG. Damit ist der Vorstand dann wieder komplett und besteht aus Manfred Heinisch und Klaus Peters.

 

Mit der Personalentscheidung Manfred Heinisch, kehrt nach einer turbulenten Woche wieder Ruhe bei der Raiffeisenbank Westeifel eG ein, hatte doch die Entscheidung zur Personalie Kaffenberger, im Zusammenhang mit seinem Wechsel in den Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm für Unverständnis und Aufregung gesorgt.

 

Mark Kaffenberger ist mit sofortiger Wirkung freigestellt und hat das Unternehmen verlassen.

 

Manfred Heinisch zeichnet ab sofort verantwortlich für den gesamten Kundenbereich, den Vertrieb sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Der gebürtige Arzfelder, der aus dem Firmenkundenbereich kommt und dort Bereichsleiter war, verfügt über viele Jahre Erfahrung im Kundengeschäft und ist somit Garant für eine zukunftsorientierte und kontinuierliche Nachfolgeregelung.

 

„Mit Herrn Heinisch verfügt die Bank über ein Vorstandsmitglied, das als Eigengewächs der Bank aus der Region kommt, gut vernetzt ist, die Sprache der Leute spricht und langjährige Erfahrung im Hause der Raiffeisenbank Westeifel eG hat“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Bormann.

 

„Mit dieser Personalentscheidung sind wir jetzt gut aufgestellt und können den eingeschlagenen Weg sowie die bisherige interne Strategie unter neuer Führung weiter vorantreiben und fortsetzen“, so das langjährige Vorstandsmitglied Klaus Peters.

 

Damit ist es der Raiffeisenbank Westeifel eG innerhalb kürzester Zeit gelungen, die entstandene Personalsituation im Vorstand gut und zuverlässig aus den eigenen Reihen zu lösen und sich weiter selbstbewusst den wachsenden Herausforderungen stellen.

 

03.02.21 Raiba-News *Pressekonferenz*

v.li. Vorstandsassistent Manfred Heinisch, Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger u. Vorstandsmitglied Klaus Peters

Raiffeisenbank Westeifel eG präsentiert erfolgreiches Geschäftsjahr 2020

Heute präsentierte die Raiffeisenbank Westeifel die Geschäftszahlen des „Pandemiejahres“ 2020 erstmals digital. Dabei konnten die Vorstandsmitglieder Klaus Peters und Mark Kaffenberger auf eine positive Gesamtentwicklung zurückblicken.

Unser agiles Handeln und die schnellen Reaktionen auf neue Rahmenbedingungen sind die Grundlage für die gute Geschäftsentwicklung unserer Bank in der Pandemie gewesen“, erklärt Klaus Peters zu Beginn seiner Ausführungen.

Positive Entwicklung im Anlage- und Kreditgeschäft

Das Kreditvolumen konnte im Geschäftsjahr 2020 um fast 26 Mio. Euro auf insgesamt 309,6 Mio. Euro gesteigert werden. Das ist ein Plus von 9,1 %. Auch die Kundeneinlagen stiegen um 9,6 % oder 32,2 Mio. Euro auf nunmehr 365,4 Mio. Euro. Während in der ersten Jahreshälfte deutliche Auswirkungen der Corona-Pandemie bemerkbar waren, konnte in den beiden letzten Quartalen wieder an die Erfolge der Vorjahre angeknüpft werden.

Die starken Zuwächse beim Kredit- und Anlagegeschäft ließen die Bilanzsumme der Bank von 459,1 Mio Euro auf 497,1 Mio. Euro ansteigen (+8,3%). Damit konnte die Raiffeisenbank Westeifel eG an die Erfolge der letzten Jahre trotz erschwerten Umständen anknüpfen. „Die Grundlagen hierfür hat die Bank schon in den vorhergehenden Jahren mit ihrer kundenorientierten Beratung und einem fundierten Kreditgeschäft gelegt.“, sagt Klaus Peters. Neben hauseigenen Krediten wurde auch die Anzahl der vermittelten Kredite gesteigert. Auch ein Grund, dass die Bank im Frühjahr 2020 wieder mit dem Preis als „Beste Fördermittelbank“ ausgezeichnet wurde.

Die Anzahl der Mitglieder stieg um 291 auf nunmehr fast 11.000 Bankteilhaber. Das eine Mitgliedschaft mehr als „nur Teil des Ganzen zu sein“ ist, zeigte sich auch bei der Generalversammlung für das Jahr 2019, im Dezember 2020, die aufgrund der Pandemie auch erstmals digital stattfand. Hier verfolgten über 300 Teilhaber der Bank, die Ausführungen des Vorstandes und Aufsichtsrates, diskutierten live und wählten Mitglieder in den Aufsichtsrat und den Beirat. Dem Antrag auf Umstellung von einer „Generalversammlung“ auf eine „Vertreterversammlung“ wurde von der Versammlung nicht stattgegeben. „Dieses Abstimmungsergebnis ist für uns die Einladung, aufklärende Gespräche mit unseren Mitgliedern zu führen. Wir werden in Regionalveranstaltungen die Vorteile kommunizieren und die Meinungen der Mitglieder und Mitarbeiter aktiv einbinden. Klares Ziel ist es, die zukünftige Mitbestimmung unserer Mitglieder durch eine Vertreterversammlung zu gewährleisten.“, kündigt Klaus Peters an.

 

Raiffeisen Waren GmbH mit zufriedenem Ergebnis

Mit Stolz blickt auch der Geschäftsführer der Warentochter, Werner Aßmann auf die Geschäftsentwicklung des Jahres 2020 zurück. Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel hat mit ihren 94 Mitarbeitern einen Umsatz von 49 Mio. Euro erreicht, der sich auf Grund der erfolgreichen Diversifikationsstrategie auf die vier Hauptbereiche Agrar, Energie, Baustoffe und Märkte verteilt. Mit nahezu 3,7 Mio. Euro Lohnaufkommen ist die Waren GmbH ein starker und bedeutender Arbeitgeber in unserer Region. Insgesamt wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr 750 TEUR in die Erweiterung von Lagerflächen, die Erweiterung des Fuhrparks und die Optimierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss liegt über den Planrechnungen am Jahresanfang.

 

Die Pandemie verändert die tägliche Arbeit

Veränderte Hygienestandards in den Geschäftsstellen der Bank und die zeitweise Schließung von Filialen wurden von Kunden und Mitarbeitern in vorbildlicher Weise akzeptiert. Auch die Abwicklung des Geschäftsbetriebes hat sich dadurch verändert. So wurden für einen großen Teil der Mitarbeiter/innen die Möglichkeit für das Arbeiten von Zuhause ermöglicht. Kundentermine, die früher in den Räumen der Bank stattgefunden haben, wurden stellenweise als Telefon- oder Videoberatung durchgeführt. Auch das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich verändert. „Bargeldverfügungen an unseren Automaten sind um über 25% zurückgegangen. Dem gegenüber haben digitale Zahlungen, auch mit Karte oder Mobiltelefon, stark zugenommen“, konkretisiert Mark Kaffenberger. Eine weitere Folge der Pandemie ist die Beschleunigung der vorher schon angestoßenen digitalen Entwicklung. „Es ist deutlich erkennbar, dass digitale Kommunikations- und Vertriebswege verstärkt von unseren Kunden genutzt werden. Die Pandemie hat die digitale Entwicklung auch im Finanzsektor weiter vorangetrieben. Wir sind als Bank hier mitten in der Entwicklung und werden uns permanent den Bedürfnissen unserer Kunden anpassen.“, so Kaffenberger weiter. Der persönliche Kontakt mit den Kunden bleibt nach wie vor von zentraler Bedeutung. Mit bestehenden Beratungs- und Betreuungskonzepten werden finanzielle Ziele und Wünsche der Kunden kompetent, schnell und individuell erfüllt. Die Raiffeisenbank Westeifel eG ist und bleibt weiterhin ein starker Partner der Region und ihrer Bevölkerung. Dies unterstreicht auch die Förderung von Sport, Kultur, Bildung und caritativen Einrichtungen in Höhe von rund 90.000 Euro im vergangenen Jahr. „Das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen, möchten wir mit dieser Unterstützung unterstreichen und somit an die Region unseren Beitrag zurückgeben, so Mark Kaffenberger.

 

Blick in die Zukunft

Die im Jahr 2019 ins Leben gerufenen Zukunftswerkstätten erarbeiteten im vergangenen Jahr hervorragende Ideen, die das Kreditinstitut gestärkt in die Zukunft führen wird. Dabei geht es vor allem, wie bereits erwähnt um Digitalisierung, Prozessoptimierung und ein Kundenbetreuungskonzept konsequent aus Sicht des Kunden gedacht.

Auch die Entwicklungen am Zinsmarkt stellt die Bank in Zukunft vor immer höhere Herausforderungen. „Wir werden uns aktiv diesen Gegebenheiten stellen. Wir sehen daher Chancen in der Erweiterung unseres bisherigen Bankenmodells um weitere neue Geschäftsfelder, um unsere Bank noch breiter aufzustellen und der Region einen Mehrwert zu bieten“, erklärt Klaus Peters. In der Planung ist deshalb auch die Gründung einer Tochtergesellschaft, deren Kernkompetenz zum Beispiel in Bauprojekten und Vermittlungen liegt, oder in regenerative Energien investiert.

 

Neues Vorstandsmitglied ab Oktober

Das die Raiffeisenbank Westeifel eG zukunftsfähig ist und auch in den kommenden Jahren als wirtschaftlich gesundes Kreditinstitut selbstständig in der Region für seine Kunden da sein wird, unterstreicht die Tatsache, dass Herr Manfred Heinisch ab dem 01.10.2021 in den Vorstand der Bank berufen wird. Er wird die Aufgaben von Klaus Peters übernehmen, der im März 2022 in den Ruhestand geht. „Mit Manfred Heinisch wird ein Mann zukünftig die Geschicke der Bank mitleiten, der den Betrieb, die Mitarbeiter und die Region seit mehr als 20 Jahren kennt“, so beglückwünscht Klaus Peters die Entscheidung des Aufsichtsrates.

Gute Ergebnisse, auch in einem „außergewöhnlichen“ Jahr belegen, dass die Raiffeisenbank Westeifel eG zusammen mit ihrer Warentochter gestärkt und zuversichtlich in die Zukunft blicken können.



07.12.20 Raiba News

Im 120. Jahr der Genossenschaftsbank die erste digitale Generalversammlung

Die Raiffeisenbank Westeifel eG ist regional und digital auf Zukunftskurs und zahlt Ihren Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2019 drei Prozent Dividende.

Schönecken. Eine echte Premiere fand Freitagabend bei der Raiffeisenbank Westeifel eG statt. Denn Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Bormann begrüßte die 320 angemeldeten Mitglieder, das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr, nicht wie die Jahre zuvor im „Forum im Flecken“ in Schönecken, sondern erstmalig virtuell vor den heimischen Computerbildschirmen. Geschuldet war dieses ungewöhnliche Vorgehen natürlich auch dem aktuellen Pandemiegeschehen und dem damit einhergehenden Abstandsgebot. Dass ein interessanter und kurzweiliger Dialog auch über Chat möglich ist, bewiesen die vielen Kommentare, Anregungen und Diskussionen, die während der Versammlung online erfolgten.

 

Die Bankenlandschaft verändert sich

Zu Beginn des Vorstandsberichtes durch Klaus Peters und Mark Kaffenberger wies Peters auf die aktuelle, politisch gewollte Zinslandschaft hin: „Der gesellschaftliche und digitale Wandel macht es notwendig, dass sich Banken zum Erhalt ihrer Zukunftsfähigkeit in vielen Bereichen neu erfinden. Dies gelte insbesondere für Regionalbanken mit ihrem klassischen, kundenorientierten Geschäftsmodell.“ Hier sind wir auf einem guten Weg“, so Peters zuversichtlich.

 

Auch angesichts der sich eintrübenden Konjunktur blickt die Bank auf ein gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Die Bilanzsumme wuchs von 445 auf nunmehr 459 Mio. Euro. Das ist eine Steigerung von rund 3,2%.  Das Volumen an Kundenkrediten stieg moderat um 9 Mio. Euro (2,5%) auf 367 Mio. Euro, die Kundeneinlagen hingegen stark um 6,9% und liegen mit rund 1,5% über dem Durchschnitt der Vergleichsbanken im Verband. Im zurückliegenden Jahr 2019 hat sich der Rückgang des Zinsüberschusses in Folge der Niedrigzinsphase weiter fortgesetzt.  Der Provisionsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen und bestätigt die erfolgreichen vertrieblichen Aktivitäten von provisionsvergüteten Produkten. So konnte die Bank für 2019 einen Jahresüberschuss von über einer Million Euro ausweisen. Den anhaltend hohen Zuspruch aus der Bevölkerung zeige auch die weiterwachsende Zahl der Mitglieder. Die Raiffeisenbank Westeifel eG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr fast 400 neue Mitglieder begrüßen, sodass sich die Zahl zum Jahresende auf nunmehr 10.849 Teilhaber erhöhte.

 

Auch die Tochtergesellschaft, die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel, konnte 2019 über ein zufriedenstellendes Ergebnis berichten. Der Gesamtumsatz stieg um rund 800.000 Euro auf nunmehr 46,8 Mio. Euro. Umsatztreiber waren hierbei wiederum Energie und Baustoffe. 2019 wurde rund eine Million Euro in Grundstücke, Gebäude, Geschäftsausstattung und Fuhrpark investiert. „Wir sind gut gerüstet und wachsen stetig weiter. Als Nahversorger sind wir seit Jahren zuverlässiger Partner und werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass unsere gewerblichen und privaten Kunden zufrieden mit uns sind.“, so Werner Assmann, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH.

 

„Unsere Raiffeisenbank entwickelt sich weiter und stellt sich für die Zukunft optimal auf“, blickt Mark Kaffenberger zuversichtlich in die Zukunft der Bank. Im Geschäftsjahr wurden interne Projekte zum Ausbau der Digitalisierung und Omnichannel-Kundenbetreuung aufgesetzt. „Mit dem strukturellen Umbau ist auch ein kultureller Wandel verbunden: Ein lebendiges und innovatives Vorschlagswesen, Zukunftswerkstätten mit umfassender Mitarbeiterbeteiligung, sowie neue Arbeitsformen sind bereits heute Ausdruck der neuen Raiffeisenbank Westeifel eG“, so Kaffenberger weiter.

 

Satzungsgemäß schieden Frau Anneliese Mertens und die Herren Patrick Bormann und Peter Floss aus dem Aufsichtsrat aus. Frau Mertens und Herr Bormann wurden für ihr Amt bestätigt. Eine Wiederwahl von Herrn Peter Floss war aufgrund der Erreichung der Altersgrenze nicht mehr möglich. Für ihn wählte die Versammlung Martin Floss in den Aufsichtsrat. Herr Peter Floss wurde von Vorstand und Aufsichtsrat am Ende der Veranstaltung verabschiedet. „Peter Floss hat sich mit hohem Engagement, pragmatischer Intuition und großer Menschenkenntnis in die Arbeit des Aufsichtsrates eingebracht und war ein glühender Fan der Genossenschaftsidee.“, sagte Klaus Peters in seiner Laudatio.

 

Die Satzungsänderung zur Einführung einer Vertreterversammlung hat eine erforderliche Zustimmung von 75% nicht erhalten. Hier wurde basisdemokratisch entschieden, eine Generalversammlung auch 2021 beizubehalten.

 

Als gute Tradition gilt es, dass die Raiffeisenbank Westeifel eG im Rahmen der Generalversammlung Vereinen, Organisationen oder kommunalen Einrichtungen eine größere Spende zukommen lässt. In diesem Jahr hat sich die Bank entschieden, den Schulen in der Region die Summe von 25.000 Euro für den Ausbau der Digitalisierung, insbesondere für die Unterstützung des Home-Schoolings, zukommen zu lassen.

 

Die wichtigsten Zahlen:

 

RB in Zahlen

2019

2018

Veränderung

Prozent

Bilanzsumme

(Mio. €)

459,1

444,8

+14,3

+3,2

Kundeneinlagen

(Mio. €)

486,8

455,5

+31,3

+6,9

Kundenkredite

(Mio. €)

367,4

358,4

+9

+2,5

Mitgliederzahl

(31.12.)

10.849

10.609

+240

 

Spenden u.

Unterstützungen

(€)

 

ca. 92.000

 

ca.95.000

 

 

Mitarbeiter

(31.12.)

 

105

 

 

 

v.l.: Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger, Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Bormann, Vorstandsmitglied Klaus Peters

 Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger, Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Bormann, Vorstandsmitglied Klaus Peters
05.10.20 Raiba News

Pressebericht - Trierischer Volksfreund - 05.10.20

von links Mark Kaffenberger, Manfred Heinsch und Klaus Peters

von links Mark Kaffenberger, Manfred Heinsch und Klaus Peters

Pressebericht aus dem Trierischen Volksfreund vom 05.10.20

28.09.20 Raiba News

Jeweils 4 Fragen an die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Westeifel Klaus Peters und Mark Kaffenberger